Optimist & Pessimist
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In diesem kunstvollen Werk treffen zwei kontrastierende Persönlichkeiten aufeinander – die Pessimistin und die Optimistin. Ihre Gesichter spiegeln nicht nur ihre inneren Welten wider, sondern auch die Dualität des Lebens selbst. Die Verwendung der Emaille-Technik verleiht den Gesichtern eine lebendige Dimension, während die Fadenemaille und die sorgfältig angeordneten Emaillestücke auf dem Kupferblech eine faszinierende Textur schaffen.
Die Pessimistin zeigt eine nachdenkliche Miene, ihre Augen scheinen die Last der Welt zu tragen, während die Optimistin mit einem sanften Lächeln strahlt, als ob sie das Licht in jedem Schatten entdeckt. Der Hintergrund, mit feinen Linien und Mustern, die mit dem Stift gezeichnet sind, erzählt eine Geschichte von Gedanken und Emotionen, die zwischen den beiden Frauen fließen.
Der Rahmen, kunstvoll aus handgeschmiedetem und verkupfertem Material gefertigt, umschließt das Bild und hebt die zentrale Komposition hervor. Der Glanz des Kupfers harmoniert perfekt mit den Emaillestücken und verstärkt die visuelle Wirkung des Kunstwerks. Dieses Stück ist nicht nur ein Blickfang, sondern auch ein Dialog zwischen zwei Lebensanschauungen, das den Betrachter dazu anregt, über die eigene Perspektive nachzudenken. Es ist ein Kunstwerk, das sowohl ästhetisch ansprechend als auch tiefgründig ist und dazu einlädt, die Geschichten, die es erzählt, weiter zu erkunden.
Das Emaille-Bild verbindet strenge Geometrie mit handwerklicher Präzision. Es ist in einen stark gealterten, kupfer- bis roséfarbenen Rahmen gefasst, der dem Werk einen fast archaischen, objekthaften Charakter verleiht.
Im Inneren dominiert ein heller, fast weißer Hintergrund, auf dem Emaille-Stäbe klar und parallel angeordnet sind:
Links formen grünliche Stäbe ein fächerförmiges, sich verjüngendes Feld, das diagonal in den Bildraum hineinragt. Rechts setzen sich blaue, horizontal verlaufende Stäbe fort – streng, rhythmisch und beinahe wie ein technisches Diagramm.
Im Zentrum liegen zwei kleine, quadratische Emaille-Platten in warmem Braunton. Sie sind perforiert und mit zahlreichen weißen Punkten sowie dunkleren Akzenten versehen. Die Punktsetzungen erinnern an abstrakte Zeichen, Spuren oder fragmentierte Formen – mal organisch, mal kartografisch, ohne eindeutig lesbar zu sein. Die beiden Quadrate stehen nebeneinander, leicht getrennt, wie in einem stillen Dialog oder einer fortlaufenden Sequenz.
Insgesamt entsteht eine Spannung zwischen Ordnung und Fragment, zwischen industrieller Präzision der Stäbe und der taktilen, fast zufälligen Struktur der Emaille-Stücke. Das Werk wirkt konstruktiv, seriell und sehr materiell – man spürt förmlich das Gewicht, die Härte und die handwerkliche Sorgfalt des Materials.